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AGB

Vielen Dank für Dein Interesse an unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Nachfolgend findest Du unsere AGB, die Grundlage jedes geschlossenen Trainingsvertrags werden. Falls Du Fragen hast, melde Dich gerne bei uns.

I. PersonalSelfDefense und Kennzeichnung

PersonalSelfDefense wird vertreten von Christopher Angyal (Geschäftsführer), wohnhaft in: Voißelerstraße 23, 53925 Kall. PersonalSelfDefense ist spezialisiert auf die Erbringung von Trainingseinheiten im Bereich der Selbstverteidigung.

PersonalSelfDefense bezeichnet im Folgenden das Unternehmen, vertreten durch seinen o. g. Geschäftsführer. Interessent ist, wer die Bereitschaft auf einen Vertragsschluss mit PersonalSelfDefense hat, Kunde bezeichnet hingegen, wer bereits einen Vertrag mit PersonalSelfDefense geschlossen hat. Ausschließlich aus Gründen der Übersichtlichkeit werden im Folgenden männliche Formen verwendet und bewusst auf die weibliche Bezeichnung verzichtet (z. B. Kunde für den Kunden und die Kundin).

II. Vertragsschluss

  1. Vertragsentstehung

a. Kurse

Die unter PersonalSelfDefense.de offerierten Inhalte, insbesondere Kursangebote und Produkte stellen keine Angebote im Rechtssinne dar. Sie offerieren lediglich dem Interessenten die Möglichkeit, eine eigene Willenserklärung zum Abschluss eines Trainings- oder Kaufvertrags mit PersonalSelfDefense abzuschließen. Indem der Interessent seine vollständigen, für den Registrierungsprozess erforderlichen Daten im Anmelde- bzw. Bestellformular eingibt, gibt er seinerseits ein verbindliches Angebot ab. Das Angebot wird ausdrücklich bei Kursanmeldungen von PersonalSelfDefense mit der Bestätigungsmail, in der der Interessent eine Zusammenfassung der Registrierung erhält, angenommen. Der Interessent ist im Falle einer fehlenden Zustellung seiner Bestätigung per E-Mail 48 Stunden an seine Erklärung gebunden. Sollte innerhalb dieser Frist keine Erklärung dem Interessenten zugehen, gilt sein Angebot als von PersonalSelfDefense abgelehnt.

b. Produkte im online-Shop von PersonalSelfDefense

Bei Bestellprozessen, in denen der Interessent Produkte erwerben möchte, wird seine Erklärung von PersonalSelfDefense erst mit einer Versandbestätigung oder einer Bestätigung über eine Abholmöglichkeit in der Zentrale von PersonalSelfDefense angenommen. Benachrichtigungen jeglicher Art, die der Interessent vorher erhält, bestätigen lediglich den Zugang und informieren den Interessenten über den Stand der Bearbeitung.

  1. Laufzeiten und Fristen von Kursen und Mitgliedschaften

a. Tages-, Wochen- und Wochenendkurse

Der Interessent bucht einen Kurs über die unter dem Punkt „Kurse“ einsehbaren Laufzeit. Eine Kurseinheit (ohne Mitgliedschaft) dauert mindestens 60 Minuten. Das Vertragsverhältnis erlischt nach Ablauf der gebuchten Trainingseinheit. Bei mehreren gebuchten Kurseinheiten erlischt das Vertragsverhältnis mit Ablauf der letzten Trainingseinheit. Der Kunde hat keinen Anspruch auf einen Aufenthalt in den Trainingsräumen nach Ende der gebuchten Trainingseinheit, er kann aber Abweichendes mit PersonalSelfDefense vereinbaren.

b. Mitgliedschaften

Mitgliedschaften hingegen werden von PersonalSelfDefense für 6 oder 12 Monate angeboten. Eine Mitgliedschaft schließt der Interessent nach vorausgegangenem kostenlosen Probetraining persönlich in der Zentrale von PersonalSelfDefense (im Kampfkunst-Dojo) ab. Schließt der Interessent einen Mitgliedschaftsvertrag – und damit ein Dauerschuldverhältnis von 6 oder 12 Monaten mit PersonalSelfDefense – ab, werden die fälligen Mitgliedschaftsbeträge monatlich zum 1. eines jeweiligen Monats abgebucht. Hierfür erteilt der Kunde in seiner Anmeldung PersonalSelfDefense ein Lastschriftmandat über die monatliche Einziehung der fälligen Beträge. Meldet der Kunde sich im Laufe eines Monats an, werden der Kursbeitrag für den angefangenen Monat anteilig für den restlichen Monat berechnet und abgerechnet; der Kunde wird hierauf in seiner Anmeldung ausdrücklich hingewiesen. Der Kunde kann seine Mitgliedschaft mit einer Frist von 2 Monaten zum Ende seiner Vertragslaufzeit kündigen. Die Kündigung ist jedenfalls in Textform an PersonalSelfDefense auszusprechen, der Empfang ggf. zu quittieren. Der Kunde hat den Zugang seiner Kündigungserklärung nachzuweisen. Als Tag der Anmeldung gilt der allererste Trainingstag, selbst wenn an diesem Tag ein Probetraining stattgefunden hat. PersonalSelfDefense bietet kostenlos an, das Training 2 Mal auszuprobieren. Entscheidet sich der Interessent nach 2 Trainingseinheiten gegen eine Mitgliedschaft, entstehen dem Interessenten keine Kosten.

III. Schwerpunkte und Ziele des Trainingsvertrags

PersonalSelfDefense bietet Kurse im Einzel- und Gruppentraining an. Trainingsinhalte werden entweder von PersonalSelfDefense vorgegeben oder individuell vereinbart. PersonalSelfDefense legt den Schwerpunkt jeder Trainingseinheit auf die Vermittlung von Kenntnissen über die Abwehr von Angriffen wie: Schläge, Tritte, körperlichen Umklammerungen, Würgegriffen, Greifangriffe, sowie Angriffe mit Alltagsgegenständen, Stöcken oder Messern. Weitere Kursinhalte können sein: Verteidigungshaltung, Angriffe in Bodenlage sowie Coachings in rechtlichen Grundlagen wie Notwehr und Nothilfe.

PersonalSelfDefense zeigt dem Kunden Techniken, die der Kunde im Kurs selbständig – ggf. gemeinsam mit anderen Kursteilnehmern – umsetzt. Dem Kunden ist bekannt und bewusst, dass kein Erfolg geschuldet wird. PersonalSelfDefense schuldet dem Kunden keinen Erfolg hinsichtlich einer fehlerfreien Ausführung der Technik nach einer Trainingseinheit. PersonalSelfDefense ist jedoch bemüht, das Bestmögliche aus jedem Kunden in jeder Trainingseinheit herauszuholen und jeweils unter Berücksichtigung der faktischen Teilnehmerzahl die bestmögliche individuelle Betreuung zu gewährleisten. Dem Kunden ist allerdings bewusst, dass nachhaltige Erfolge erst durch regelmäßig wahrgenommene Trainingseinheiten sukzessiv einstellen können.

Weiterhin ist dem Kunden bewusst, dass es keine maximale Teilnehmerzahl in den Kursen gibt; es sei denn PersonalSelfDefense schreibt eine maximale Teilnehmerzahl ausdrücklich aus. PersonalSelfDefense ist jedoch bemüht, die Anzahl der Teilnehmer pro Kurs auf eine Anzahl zu beschränken, die ein angenehmes Trainingserlebnis gewährleistet.

IV. Produkte von PersonalSelfDefense

  1. Produkte

PersonalSelfDefense bietet vor Ort in der Zentrale, als auch im online-Shop verschiedene Produkte zum Verkauf an. Entscheidet der Interessent sich für ein Produkt und führt die Bestellabwicklung online durch, sendet er seinerseits mit seiner Bestellung eine Willenserklärung zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. PersonalSelfDefense nimmt die Erklärung erst an, indem eine Versandbestätigung oder eine Bestätigung über die Abholmöglichkeit in der Zentrale von PersonalSelfDefense an den Kunden geschickt wird. Mitteilungen, die von Zahlungsanbietern (wie Paypal) oder automatisch generierte E-Mails von PersonalSelfDefense stellen keine Annahmeerklärung von PersonalSelfDefense gegenüber dem Kunden dar (vgl. oben unter I, 1). Für alle Produkte, die neu (d. h. nicht als gebrauchte Ware) von PersonalSelfDefense verkauft werden, hat der Kunde ein gesetzliches Gewährleistungsrecht von 2 Jahren ab Kaufdatum. PersonalSelfDefense prüft persönlich vor Übergabe jeder Bestellung (bei Lieferung: vor Fertigstellung für den Versand) an den Kunden die bestellte Ware auf Vollständigkeit, Unversehrtheit, Mangelfreiheit und Unbedenklichkeit. Der Kunde hat im Falle eines Sachmangels daher PersonalSelfDefense nachzuweisen, dass ein Mangel bereits vor oder bei Vertragsentstehung bestanden hat. Erst nach positiver Prüfung kann eine Nachbesserung oder Neulieferung von PersonalSelfDefense gegenüber dem Kunden erfolgen.

Möchte der Kunde seine Gewährleistungsansprüche geltend machen, stellt er einen Nacherfüllungsantrag gegen PersonalSelfDefense. In diesem Antrag gibt er neben seinen vollständigen Daten, das Kaufdatum, die Rechnungsnummer und die exakte Beschreibung des Mangels an. Mithilfe dieser vollständigen Angaben kann PersonalSelfDefense seinen Antrag zügig bearbeiten und rechtzeitig Abhilfe schaffen.

  1. Lieferzeiten

Dem Kunden ist bewusst, dass angegebene Lieferzeiten im Rahmen eines Vertragsschlusses keinen Hinweis auf ein so genanntes Fixgeschäft darstellen. PersonalSelfDefense ist bemüht, Artikel schnellst möglichst an den Kunden auszuliefern bzw. die Möglichkeit zur persönlichen Abholung zu ermöglichen. In einzelnen Fällen kann die Lieferzeit länger betragen als dem Kunden angegeben wurde. Auch ist dem Kunden bekannt, dass durch nicht von PersonalSelfDefense beeinflussbare Umstände (z. B. Streik, Unwetter etc.) die Lieferzeit abweichen respektive länger betragen kann.  PersonalSelfDefense wird den Kunden in solchen Fällen unverzüglich informieren. Der Kunde hat in diesen Fällen weder ein Recht zur Minderung oder zum Rücktritt vom Kaufvertrag noch begründen diese Umstände einen Schadensersatzanspruch. PersonalSelfDefense bietet dem Kunden jederzeit die Möglichkeit, sich telefonisch oder per E-Mail über den Versandstatus zu informieren.

  1. Versand und Abholung

Entscheidet der Kunde sich für den Versand seiner bestellten Artikel, versendet PersonalSelfDefense alle Artikel als versicherte Sendung an die vom Kunden angegebene Adresse. PersonalSelfDefense  berechnet aus logistischen Gründen einen versicherten Versand pro Artikel. Die Versandkosten stellt PersonalSelfDefense dem Kunden zur Einsicht in einer Übersicht auf der Internetseite zur Verfügung, auch kann der Kunde auf der jeweiligen Produktseite die Versandkosten selbständig einsehen. Ab einem Bestellwert von 50,00 € bietet PersonalSelfDefense einen kostenlosen Versand an. Der Kunde ist verpflichtet, unmittelbar nach Erhalt der Bestellbestätigung den Vorgang auf Vollständigkeit und Korrektheit zu prüfen. Nachträgliche Änderungen (wie Adressänderungen, Produktänderungen) sind grundsätzlich aus logistischen Gründen nicht möglich; jedenfalls fallen die anfallenden Kosten, die durch eine Änderung entstehen dem Kunden zu Last. Die pauschale Verwaltungsgebühr beträgt 3,00 € pro Bestellvorgang und Kunden.

Der Kunde hat die Möglichkeit, seine bestellten Waren auch persönlich in der Zentrale von PersonalSelfDefense abzuholen. Der Kunde wählt diese Möglichkeit bereits im Rahmen seines Bestellprozesses im online-Shop an der Kasse aus und vereinbart telefonisch oder per E-Mail einen Abholtermin mit PersonalSelfDefense. Die Zentrale von PersonalSelfDefense befindet sich im Kampfkunst-Dojo, Adresse: Schulstrasse 9, 53925 Kall. Vereinbarte Abholzeiten mit PersonalSelfDefense sind verbindlich. Versäumt der Kunde die Abholzeit, vereinbart er einen neuen Termin mit PersonalSelfDefense und muss die Abholung nach den freien verfügbaren Terminen von PersonalSelfDefense richten.

V. Widerrufsrecht

Dem Kunden steht grundsätzlich bei online von PersonalSelfDefense erworbenen Artikeln ein Widerrufsrecht zu. Dieses Recht besteht ausdrücklich nicht bei allen digitalen Medien von PersonalSelfDefense wie DVDs, Blurays, herunterladbaren Skripten und bei online-Videos. Dieses Widerrufsrecht besteht bei den genannten Produkten sowie bei Hygieartikeln (z. B. Schutzausrüstung für den Intimbereich, Zahnschutz etc.) nicht, wenn der Kunde die Versiegelung der Artikel (außer bei Downloadprodukten) von PersonalSelfDefense entfernt hat. Versiegelung sind zusätzliche Verpackungen (z. B. Folien), die von PersonalSelfDefense um die jeweiligen Artikel verpackt wurden sowie auf diese Versiegelung hinweisende Aufkleber. Bei digitalen Medien entspricht die Versiegelung der Folienverpackung, die PersonalSelfDefense in Handarbeit um die jeweiligen Artikel geklebt hat.

Die Widerrufserklärung ist vom Kunden ausdrücklich zu erklären. Eine pauschale Rücksendung der Ware gilt nicht als Widerrufserklärung und wird von PersonalSelfDefense nicht als solche behandelt. Den Zugang eines wirksamen Widerrufs des Kunden (d. h. vor allem fristgerecht PersonalSelfDefense zugegangenen) bestätigt PersonalSelfDefense per E-Mail an seine in der Bestellung hinterlegten Adresse. Der Kunde kann für seine Widerrufserklärung das von PersonalSelfDefense auf der Internetseite oder per E-Mail zur Verfügung gestellte Muster verwenden.

Im Falle einer Ausübung des Widerrufsrechts trägt der Kunde die vollen Kosten der Rücksendung. Der Kunde ist verpflichtet, die Artikel als versicherte Sendung an die Postadresse von PersonalSelfDefense zurückzuschicken (abweichende Adresse von der Zentrale). Ihm obliegt ebenfalls der Nachweis des tatsächlichen Zugangs seiner bestellten bzw. zurückgeschickten Artikel. Gehen die Abnutzungen der Artikel über das Maß, das nach einer Kontrolle z.B. im Ladenlokal hinausgeht, hinaus, ist der Kunde zum Wertersatz verpflichtet. PersonalSelfDefense erstattet dem Kunden erbrachte Geldleistungen inkl. der Kosten für den Versand an de Kunden (sofern der Kunde nicht ausdrücklich eine andere Versandart als die vom PersonalSelfDefense  als Standard empfohlene Versandart gewählt hat; z. B. Express, Paket etc.) über das vom Kunden gewählte Zahlungsmittel, welches er bei Durchführung seiner Bestellung angegebenen hat. Hat der Kunde über Paypal die Kosten beglichen, werden diese über Paypal auch erstattet. Die Erstattung erfolgt – einheitlich für alle Zahlungswege – innerhalb von 14 Tagen nach Bestätigung der Widerrufserklärung von PersonalSelfDefense.

VI. Rechte und Pflichten

  1. Allgemeine Pflichten

PersonalSelfDefense ist verpflichtet nach verbindlicher Anmeldung dem Kunden sein gebuchtes Trainingserlebnis zum vereinbarten Zeitpunkt zu ermöglichen. Unvorhersehbare Ereignisse wie schlechte Witterung (starker Regen, Schneefall etc. | bei Trainings im Freien), kurzfristige Erkrankung eines Trainers, Brand eines Trainingsgebäudes, sonstigen Katastrophen etc. ist PersonalSelfDefense berechtigt, die geplante Kurseinheit kurzfristig abzusagen und einen alternativen Termin anzubieten.

Hat der Kunde eine Mitgliedschaft abgeschlossen, wird er auf der Internetseite von PersonalSelfDefense über die aktuellen Kurszeiten informiert. Dem Kunden ist bewusst, dass es kurzfristig zu abweichenden Zeiten kommen kann. Die Kurszeiten werden täglich aktualisiert und berücksichtigen alle Umstände, die eine Umlagerung von Zeiten notwendig machen (z. B. kurzfristige Erkrankungen etc.). Ein grunsätzlicher Anspruch auf Nachholung einer Trainingseinheit besteht nicht, wird jedoch aus Kulanz unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ermöglicht.

Der Kunde ist verpflichtet spätestens 60 Min. vor regulärem Trainingsbeginn auf der Internetseite von PersonalSelfDefense die aktuellen Trainingszeiten einzusehen, um eine vergebliche Fahrt zum Training bei kurzfristigem Trainingsausfall zu vermeiden. Der Kunde hat weiterhin die Möglichkeit, einer extra für Mitglieder eingerichteten Whatsapp-Gruppe beizutreten, in der über aktuelle Themen (wie Trainingsausfälle, Events etc.) ausgetauscht wird. Seine Daten werden ausschließlich für diese Gruppe verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden und ihm ist auch bewusst, dass im Falle eines Gruppenbeitritts seine Mobiltelefonnummer von anderen Mitgliedern eingesehen werden kann.

Der Kunde ist weiterhin verpflichtet, pünktlich zum vereinbarten Kurszeitpunkt zu erscheinen. Erscheint der Kunde nicht rechtzeitig, findet die geplante Kurseinheit ohne ihn statt. Der Kunde hat keinen Anspruch auf Duldung eines Verzugs mit der Folge eines verspäteten Kursbeginns. Sollte der Kunde innerhalb von 20 Minuten nach Kursbeginn nicht persönlich erscheinen, ist PersonalSelfDefense im Falle eines Einzeltrainings berechtigt, den Trainingsort zu verlassen. Der Zahlungsanspruch von PersonalSelfDefense bleibt dabei unberührt.

Ist der Kunde minderjährig, sind seine Erziehungsberechtigten verpflichtet, den minderjährigen Kunden persönlich zu einem Ansprechpartner von PersonalSelfDefense (Herrn Christopher Angyal oder Herrn Sven Goebel) zu bringen. Erst bei persönlicher Kontaktaufnahme wird die stattfindende Trainingseinheit befristete Aufsichtspflicht auf einen zuständigen und damit verantwortlichen Ansprechpartner von PersonalSelfDefense übertragen. Erziehungsberechtigten, die ihre minderjährige Kinder und damit minderjährige Mitglieder an der Straße oder vor der Tür der Trainingsstätte von PersonalSelfDefense entlassen, ist bewusst, dass ihre Aufsichtspflicht ab da nicht erlischt und PersonalSelfDefense keine Haftung für ihre Handlungen übernimmt. Die Aufsichtspflicht von PersonalSelfDefense entsteht ausdrücklich und ausnahmslos erst nach Erfüllung der o. g. Voraussetzungen.

Nach Trainingsende erlischt die Aufsichtspflicht von PersonalSelfDefense über das minderjährige Mitglied. Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, ihre Kinder pünktlich abzuholen. Sind ihre Kinder berechtigt, die Trainingsstätte selbständig zu verlassen und alleine nach Hause zu gehen, geben die Erziehungsberechtigten PersonalSelfDefense schriftlich das Einverständnis. Die Aufsichtspflicht erlischt sodann, nachdem das minderjährige Mitglied die Trainingsstätte von PersonalSelfDefense verlassen hat, d. h. aus den Räumen, nach draußen gegangen ist.

  1. Tages-, Wochen- und Wochenendkurse

Der Kunde ist verpflichtet, nach Erhalt einer verbindlichen Anmeldebestätigung von PersonalSelfDefense die in der Zusammenfassung aufgeführte Kursgebühr innerhalb der dort genannten Frist zu entrichten. Sollte der Kunde dieser nicht Pflicht nachkommen, kann er den vereinbarten Kursbeitrag vor Ort in Bar oder via Kartenzahlung (EC-Karte, Kreditkarte) bezahlen – sofern PersonalSelfDefense diese Möglichkeit explizit in der Ausschreibung dem Kunden eröffnet. Der Kunde muss bei einer Zahlung erst vor Ort eine pauschale Verwaltungsgebühr in Höhe von fünf Euro auf den ursprünglichen Kursbeitrag zusätzlich zahlen. Die jeweiligen Kosten (bei Überweisung und bei Barzahlung vor Ort) werden in der jeweiligen Ausschreibung gesondert mitgeteilt. Entrichtet der Kunde weder vorab per Überweisung noch in Bar vor Ort den Kursbetrag, kann er nicht am jeweiligen Kurs teilnehmen. Eine Stundung des Kursbetrags wird nicht vereinbart und gestattet. Die Fälligkeit des Kursbeitrags bleibt damit gänzlich unberührt.

Im Falle einer Krankheit ist der Kunde verpflichtet, seinen Gesundheitszustand und damit eine Gefährdung seiner Teilnahme an einer angemeldeten Veranstaltung PersonalSelfDefense schriftlich mitzuteilen (E-Mail oder Brief). Ist seine Teilnahme tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen gefährdet und liegen mehr als 14 Tage zwischen dem Tag der Mitteilung durch den Kunden und dem Kursbeginn, kann der Kunde vom geschlossenen Vertrag zurücktreten. Der Kunde hat im Falle eines Rücktritts eine Stornierungsgebühr in Höhe von 50% des jeweiligen Tageskurspreises an PersonalSelfDefense innerhalb von 7 Tagen zu entrichten. Rücktrittserklärungen sind schriftlich (E-Mail, Brief) an PersonalSelfDefense mitzuteilen. Mitteilungen anderer Art gelten als nicht geäußert und zugegangen.

In allen anderen Fällen entbindet eine Krankheit den Kunden nicht von seinen vertraglichen Verpflichtungen. Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt gänzlich unberührt. Es steht völlig im Ermessen von PersonalSelfDefense eine Umbuchung aus Kulanz auf den nächsten Kurs (ggf. unter Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von maximal 25% des Tageskurspreises) anzubieten respektive anzunehmen.

  1. Probetraining

Der Interessent hat die Möglichkeit, PersonalSelfDefense kostenlos 2 Mal pro angebotenen Kurs zu testen. Die Testphase dauert maximal 2 Wochen, die Frist beginnt mit der Teilnahme an der ersten Trainingseinheit. Der Interessent hat durch seine Teilnahme keinen Anspruch auf eine Anmeldung. Bekundet der Interessent sein Anmeldeinteresse, gibt es seine verbindliche Anmeldeerklärung in Schriftform (Vorlagen werden von PersonalSelfDefense bereitgestellt) persönlich PersonalSelfDefense. Erst durch die im Anmeldeformular bezeichnete Annahmerklärung wird der Interessent festes Mitglied und damit Kunde von PersonalSelfDefense.

Dem Interessenten ist bewusst und er erklärt sich damit einverstanden, dass während des Probetraining Film- und Videoaufnahmen von PersonalSelfDefense erstellt werden. Diese Aufnahmen werden zu Werbezwecken in den digitalen (Facebook, Youtube, Instagram etc.) oder analogen Medien (Zeitungen etc.) verwendet. Die Teilnehmer werden dabei so abgelichtet, dass diese nicht in schlechtes Licht gerückt werden. Der Interessent hat keinen Anspruch auf Ausdruck oder zur Herausgabe der erstellen Aufnahmen. Er kann sich die Aufnahmen nach Veröffentlichung auf dem jeweiligen Portal anschauen und ggf. auf sein Mobilgerät oder auf ein anderes, für diese Zwecke geeignes Speichermedium runterladen.

  1. Mitgliedschaften

Der Kunde schließt Mitgliedschaften mit PersonalSelfDefense für 12 Monate ab. Mitgliedschaften werden ausdrücklich schriftlich abgeschlossen. Der Kunde wird über die Trainingszeiten auf der Internetseite von PersonalSelfDefense informiert. Die Trainingszeiten stellen Trainingsmöglichkeiten für den Kunden dar. Nimmt der Kunde an einer Trainingseinheit nicht teil, hat er keinen Anspruch auf Nachholung einer Trainingseinheit.

a. Etikette

Der Kunde ist verpflichtet auf die PSD-Trainings-Etikette zu achten. Diese umfasst u. a. den respektvollen Umgang miteinander, die unabdingbare körperliche Hygiene (d. h. keine langen, aber saubere Finger- und Fußnägel, ausreichende Körperpflege, saubere Trainingsklamotten) und die Bereitschaft zum gemeinsamen Lernen. Der Kunde ist verpflichtet auf seinen Gesundheitszustand zu achten. Fühlt der Kunde sich krank (Erkältung, Fieber, grippeähnliche Symptome etc.) ist er nicht berechtigt am Training teilzunehmen. Er ist verpflichtet, vom jeweiligen Training bis zur vollständigen Genesung fernzubleiben und ggf. PersonalSelfDefense über seinen Zustand zu informieren.

PersonalSelfDefense ist berechtigt, im Falle einer Feststellung des kritischen Gesundheitszustands des Kunden ihn zu Beginn oder während einer Trainingseinheit vom Training auszuschließen und nach Hause zu schicken. Im Falle einer Erkrankung (auch während einer Trainingseinheit, z. B. wegen Überanstrengung) hat der Kunde keinen Anspruch auf Nachholung der Trainingseinheit noch bestehen sonstige Schadensersatzansprüche.

Wird während einer Trainingseinheit ein Trainer kurzfristig krank oder führen andere Umstände (wie Unfall eines Angehörigen) zum kurzfristigen Trainingsabbruch, ist PersonalSelfDefense berechtigt, das Training abzubrechen. Dem Kunden wird unter Umständen – und nach Einzelfall – ein Ersatztermin angeboten. In diesen Fällen kann PersonalSelfDefense die Aufsichtspflicht über ein minderjähriges Mitglied im Falle einer Unerreichbarkeit der Erziehungsberechtigten auf eine andere, vertrauensvolle und zuverlässige Person übertragen.

b. Feiertage und Betriebsferien

An Feiertagen finden keine Trainingseinheiten statt. Weiterhin schließt PersonalSelfDefense in den Sommermonaten (zwischen Juni und September) sowie in den Wintermonaten (zwischen November und Februar) die Trainingsstätte für jeweils 2 Wochen. PersonalSelfDefense wird den Kunden rechtzeitig online über die Schließzeiten informieren. Dem Kunden sind diese Schließzeiten bewusst und er ist sich darüber im Klaren, dass die Schließzeiten ihn nicht von seinen vertraglichen Leistungspflichten (wie Beitragszahlungen) entbindet; noch entsteht in dieser Zeit ein Anspruch auf Minderung des Kursbeitrags.

c. Fälligkeit von Kursbeiträgen

Kursbeiträge werden monatlich per Lastschrift vom Konto des Kunden eingezogen. Minderjährige Mitglieder schließen ihre Mitgliedschaften über ihre Erziehungsberechtigten ab; die laufenden Kursbeiträge werden über ihre Konten abgewickelt. Beiträge werden jeweils zum Monatsanfang, d. h. zum 1. eines Monats vom Konto von PersonalSelfDefense eingezogen. Im ersten Monat werden die Tage bis zum Monatsende anteilig berechnet und eingezogen; der Kunde wird gesondert im Rahmen seiner Anmeldung darauf hingewiesen. Einmalig muss der Kunde bei seiner Anmeldung eine pauschale Anmeldegebühr in Höhe von 25,00 € (fünfundzwanzig Euro) zahlen. Beträge die der Kunde im Rahmen des Lastschrifteinzugs widerspricht, ohne dass ein fälliger und einredefreier Anspruch gegenüber PersonalSelfDefense besteht, werden unmittelbar von PersonalSelfDefense erneut vom Kunden eingezogen. Der Kunde trägt in diesen Fällen sämtliche durch die Rücklastschrift entstandene Kosten. Die Pauschale beträgt in diesen Fällen 10,00 € (zehn Euro) pro Widerspruch. Der Kunde steht es frei, im Einzelfall nachweisen, dass PersonalSelfDefense ein geringerer Schaden entstanden ist.

Der erste Einzug der oben genannten Beträge wird vom Bankkonto  des Kunden mindestens 5 Bankarbeitstage nach Mitteilung über künftige Lastschrifteinzüge von PersonalSelfDefense durchgeführt. Die Mitteilung über den ersten Einzug und die damit verbundenen Informationen (Mandatsreferenz etc.) wird an die E-Mail-Adresse des Kunden mitgeteilt. Es gilt die E-Mail-Adresse als zuständige Adresse für Mitteilungen jeglicher Art, die der Kunde in seinem Anmeldebogen angegeben hat oder die er PersonalSelfDefense auch nachträglich in Textform (per E-Mail oder Short-Message-Service wie Whatsapp) mitgeteilt hat.

d. Kündigung von Mitgliedschaften

Der Kunde kann seine Mitgliedschaft mit einer Frist von 2 Monaten zum jeweiligen Vertragsende kündigen. Seine Kündigung muss schriftlich und ausdrücklich gegenüber PersonalSelfDefense erfolgen, der Zugang der Kündigung ist von PersonalSelfDefense ggf. zu quittieren. Der Kunde hat den Nachweis des Zugangs in allen Fällen zu erbringen. Endet die reguläre Mitgliedschaft eines Kunden zum 5. eines Monats, hat die schriftliche Kündigung bei PersonalSelfDefense spätestens bis zum Ablauf des 4. Zwei Monate zuzugehen (Beispiel: Frist 5. April – Zugang der Kündigung spätestens bis zum Ablauf des 4. Februar).

Beendet der Kunde seine Mitgliedschaft nicht frist- oder formgerecht, verlängert sich diese automatisch um den Zeitraum, den er bei der Anmeldung gewählt hat (um 6 oder um 12 Monate).

Ein Umzug stellt keinen außerordentlichen Kündigungsgrund dar. Der Kunde trägt für Veränderungen dieser Art, auf die PersonalSelfDefense keinen Einfluss hat, vollumfänglich die Verantwortung. In einzelnen Fällen ist die Aufhebung des Vertrags nach persönliche Rücksprache mit PersonalSelfDefense durch Schließung eines schriftlichen Aufhebungsvertrags möglich. Im Falle eines solchen Abschlusses kann PersonalSelfDefense eine pauschale Vertragsgebühr (mindestens in Höhe von 50 % der sonst fälligen Beiträge in der Summe) für den Abschluss vom Kunden verlangen.

PersonalSelfDefense ist berechtigt den Kunden dauerhaft vom Training auszuschließen, wenn Gründe vorliegen, die in seinem Verhalten gewurzelt sind. Gründe können die Missachtung grundsätzlicher Trainingsprinzipien (Achtung anderer Teilnehmer im Training, dauerhaftes Stören, regelmäßige auch fahrlässige Beschädigung von Trainingsgegenständen) oder auch die fehlende Respektierung von PersonalSelfDefense sein. Ein solcher Fall liegt vor, wenn die Qualität von PersonalSelfDefense infrage gestellt werden, Trainer im Training unterbrochen werden, Terminverlegung und -absagen infrage gestellt und damit die Kernkompetenz gänzlich infrage gestellt werden. Zwingt sich der Eindruck auf, dass der Kunde seine Fähigkeiten über sowohl anderer Teilnehmer als auch über PersonalSelfDefense stellt (konkludente Äußerungen reichen aus), ist PersonalSelfDefense berechtigt, das bestehende Vertragsverhältnis mit einer Frist von 14 Tagen zu beenden.

e. Legitimation zu Beginn des Trainings

Der Kunde ist verpflichtet zur Legitimation vor Beginn, d. h. nach Betreten der Trainingsstätte, seine Mitgliedskarte am Eingangsterminal einzuscannen. Damit bestätigt der Kunde seine Berechtigung zur Trainingsteilnahme. Seine Daten werden automatisch von PersonalSelfDefense erfasst. Hat der Kunde seine Mitgliederkarte vergessen oder möchte der Interessent an einem Probetraining teilnehmen, informiert er selbständig vor Trainingsbeginn einen Trainer von PersonalSelfDefense. Im Falle eines Verlustes der Mitgliedskarte hat der Kunde Ersatz zu leisten. Er leistet eine Schadensersatzpauschale in Höhe von 5,00 € (fünf Euro) und erhält eine neue Mitgliedskarte. PersonalSelfDefense ist jedoch berechtigt, im Einzelfall den Kunden ohne Mitgliedskarte vom Training auszuschließen; Ansprüche des Kunden gegenüber PersonalSelfDefense werden dadurch nicht begründet.

Der Kunde ist nicht berechtigt, seine Mitgliederkarte an andere, nicht von PersonalSelfDefense autorisierte Personen weiterzugeben. Im Falle eines Missbrauchs ist PersonalSelfDefense berechtigt neben einer Vertragsstrafe von 50,0 € pro Missbrauchsfall das verantwortliche Mitglied für mindestens 1 Monat vom Training auszuschließen. Fällige Zahlungsansprüche von PersonalSelfDefense gegenüber dem Mitglied werden dadurch nicht berührt.

Durch die Legitimation kann PersonalSelfDefense die tatsächlichen Trainingszeiten aller Kunden erfassen. Der Kunde gestattet PersonalSelfDefense bei Feststellung einer Abwesenheit vom Training für mindestens 2 Wochen, eine Erinnerungs-E-Mail oder –SMS zuzusenden. Damit möchte PersonalSelfDefense an das Training erinnern bzw. wieder zur Teilnahme motivieren. Dieser Erinnerungsservice ist für den Kunden kostenlos und kann jederzeit (durch eine Mitteilung in Textform wie E-Mail oder SMS) abbestellt werden.

f)  Getränkeflatrate

Der Kunde kann zusätzlich zu seiner Mitgliedschaft eine Getränkeflatrate hinzubuchen (Kosten: 5,00 € monatlich). Bei Buchung der Getränkeflatrate kann der Kunde während seiner anwesenden Trainingszeiten Erfrischungsgetränke (Sprudel, stilles Wasser, Apfelschorle) an der Theke kostenlos erhalten. Der Kunde hat nur Anspruch auf kostenlose Getränke während der regulären, d. h. öffentlichen Trainingszeiten bei persönlicher Anwesenheit. Dem Kunden ist es nicht gestattet, Getränke mitzunehmen; alle Getränke sind im PSD-Center  zu trinken, die leeren Flaschen am Ende wieder abzugeben (à sonst: Unterschlagung des Flaschenpfands!). Dem Kunden ist es weiterhin nicht gestattet, mehr als 2 Flaschen gleichzeitig zu erhalten – es sei denn, es ist offensichtlich keine Missbrauchsabsicht ersichtlich; der Nachweis obliegt dem Kunden. Missbraucht der Kunde die Getränkeflatrate – indem er z. B. gegen o. g. Regeln verstößt – und stellt PersonalSelfDefense dies spätestens 2 Mal fest, ist PersonalSelfDefense berechtigt, dem Kunden seine Getränkeflatrate zu entziehen, alternativ eine Vertragsstrafe von 10,00 € pro festgestellten Fall zu verlangen. Die Fälligkeit weiterer Monatsbeträge bleibt davon unberührt.

g) Online-Zugang

Der Kunde erhält nach seiner Anmeldung die Möglichkeit, sich kostenlos auf der Webseite von PersonalSelfDefense für seinen persönlichen Zugang zum PSD-Online-Mitgliederbereich zu registrieren. Der Kunde ist nicht berechtigt, seine Zugangsdaten an nicht autorisierte Dritte weiterzugeben. Im Falle eines Missbrauches respektive eines Erlöschens der Mitgliedschaft, wird der Zugang von PersonalSelfDefense innerhalb von 14 Tagen nach Eintritt einer der o. g. Gründe entweder gesperrt oder dauerhaft gelöscht.

h) Trainingsausfall wegen höherer Gewalt und sonstiger Gründe

Dem Kunden ist bewusst, dass PersonalSelfDefense wegen höherer Gewalt oder aus sonstigen Gründen kurzfristig absagen kann. Die Absage erfolgt über die eingerichtete WhatsAppGruppe, in seltenen Fällen direkt per E-Mail. Höhere Gewalt stellt z. B. ein Autounfall, Stürme jeglicher Art (die den Zugang zum Trainingsort hinderlich machen), schwerwiegende Krankheit und Tod dar. Sonstige Gründe sind z. B. Witterungsbedingungen (Hitze bei 27 Grad Außentemperatur am Tag selbst und mehr, Kälte bei 10 Grad Innentemperatur und weniger etc.), die ein Trainings erschweren. Tritt einer der genannten Fälle ein, findet nach vorheriger Bekanntgabe kein Trainings zum angekündigten Zeitpunkt statt. Ein Anspruch auf Wiederholung / Nachholung oder auf Minderung des Kurspreises wegen Ausfalls besteht für den Kunden nicht.

 

4. Leistungsstörungen

Aus organisatorischen und sonstigen Gründen (z. B. Tod eines Trainers etc.) ist nicht auszuschließen, dass Kurse nicht bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit angeboten werden können. Sollte je solch ein Fall eintreten und PersonalSelfDefense den Zeitpunkt der Beendigung des Kursangebots bestimmen können, erhält der Kunde sowohl per E-Mail, als auch in seinem Mitgliederbereich auf der Webseite von PersonalSelfDefense eine Nachricht. Der Kunde kann in diesen Fällen bis zum Ende des Kursangebots seine Mitgliedschaft unter den vereinbarten Bedingungen weiterhin vollumfänglich nutzen. Der zwischen dem Kunden und PersonalSelfDefense geschlossene Vertrag (Mitgliedschaft) wird zum Eintreten des Beendigungszeitpunktes für den jeweiligen Kurs entweder aufgelöst oder angepasst (vgl. All-Inclusive-Mitgliedschaften). Genauere Informationen werden dem Kunden entsprechend mitgeteilt. Der Kunde hat im Falle einer Beendigung eines Kursangebots keinen Anspruch auf Durchführung der entsprechenden Kurse, noch entstehen dem Kunden Schadensersatzansprüche. Gleichzeitig entfällt die Pflicht zur Zahlung der monatlichen Kursbeiträge.

VII. Bilder und Videos

Dem Kunden ist bekannt und bewusst, dass während der Kurseinheiten Bild- und Videomaterial von PersonalSelfDefense oder anderen Erfüllungsgehilfen erstellt werden. Der Kunde erklärt sich mit seiner Anmeldung mit der Aufnahme über die genannten Aufnahmeträger einverstanden. Der Kunde erklärt sich weiterhin einverstanden mit der voll umfänglichen und kostenlosen Verwertung des erstellten Bild- und Videomaterials für Werbezwecke von PersonalSelfDefense selbst. PersonalSelfDefense darf alle Materialien über alle verfügbaren Plattformen wie Zeitung, Zeitschriften, Blog, alle soziale Netzwerke, private und Unternehmenswebseite veröffentlichen. PersonalSelfDefense wird die Materialien und die Daten des Kunden unter keinen Umständen an unbefugte Dritte weitergeben, geschweige denn weiterveräußern. PersonalSelfDefense wird bei der Veröffentlichung der Materialien uneingeschränkt das Persönlichkeitsrecht des Kunden wahren. Der Kunde kann im Falle eines Verstoßes – z. B. bei einer diffamierenden Darstellung des Kunden auf der Internetseite von PersonalSelfDefense – die Entfernung unter angemessener Fristsetzung schriftlich verlangen.

VIII. Kundendaten und Datenschutz

Der Kunde muss die erforderlichen Daten wahrheitsgemäß angeben. Sollten sich diese Daten nachträglich ändern, ist er zur unverzüglichen schriftlichen Mitteilung gegenüber PersonalSelfDefense verpflichtet. Teilt der Kunde bewusst falsche Angaben mit, wird nach Feststellung seine Teilnahme bis zur Korrektur abgelehnt. Eine Freischaltung kann erst nach Richtigstellung durch den Kunden unter Vorlage entsprechender Nachweise erfolgen. Ein Rücktrittsrecht wird dem Interessenten bzw. dem Kunden hierdurch nicht zusätzlich eingeräumt.

Zur Legitimation des Kunden vor Trainingsbeginn und Dokumentation seiner Trainingszeiten werden bei jedem Legitimationsvorgang, d. h. beim persönlichen Einscannen seiner Mitgliederkarte am Eingang vom PSD-Center seine Daten, d. h. seine Mitgliedsdaten, sowie das Datum und die Uhrzeit erfasst. Diese Daten werden verschlüsselt von PersonalSelfDefense online verwaltet und nicht an Dritte weitergegeben. Der Kunde kann jederzeit Einsicht in seine aktiven Trainingszeiten nach vorausgegangener Anfrage bei PersonalSelfDefense nehmen.

IX. Haftung

PersonalSelfDefense ist bemüht, das Verletzungsrisiko in jeder Trainingseinheit auf ein Minimum zu reduzieren. Dem Kunden ist jedoch bekannt und bewusst, dass es in den Trainingseinheiten zu Verletzungen kommen kann, die PersonalSelfDefense nicht ausschließen kann. Dem Kunden ist bewusst, dass durch regelmäßiges Training die Trainingsmatten derart beansprucht werden können, dass ein Stolpern nicht gänzlich auszuschließen ist. Dem Kunden ist schließlich auch bewusst, dass es während der Teilnahme an einer Trainingseinheit zu Verletzungen am Körper durch andere Teilnehmer kommen kann. Der Kunde willigt mit seiner Teilnahme an einer Trainingseinheit ein, leichte Körperverletzungen (Zusammenstoß von Körperteilen durch Blocks, Auftreffen von Körperteilen am eigenen Körper infolge von Übungsangriffen z. B. mit dem Fuß oder der Faust) zu erleiden. Der Kunde haftet eigenverantwortlich für über das übliche und zu erwartende Maß an Körperverletzungen, die er anderen Kunden (Kursteilnehmern) zufügt. Die Haftung von PersonalSelfDefense und seinen Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen ist in Zusammenhang mit allen Kursen (Planung, Kontaktaufnahme, Durchführung, Teilnahmen an Probetrainingsstunden usw.) auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

PersonalSelfDefense haftet weiterhin nicht für vom Kunden mit zum Training gebrachte Wertgegenstände. Der Kunde ist verpflichtet alle Wertgegenstände entweder nicht mit zum Training zu bringen oder diese alternativ vor Trainingsbeginn in einem geschlossenen Behältnis dem Personal-Self-Defense-Trainer mit der Bitte um befristete Verwahrung zu überreichen. Dem Kunden ist bekannt und bewusst, dass durch diese Bitte kein Verwahrungsvertrag geschlossen wird, sondern lediglich die Möglichkeit eröffnet wird, Wertgegenstände an einem zentralen Ort aufzubewahren bis die Trainingseinheit beendet ist.

PersonalSelfDefense trifft bei Trainingseinheiten mit Minderjährigen eine Aufsichtspflicht. Diese Aufsichtspflicht entsteht erst ab fünf Minuten vor Beginn einer Trainingseinheit bis zum exakten Ende einer Trainingseinheit. Erziehungsberechtigte von teilnehmenden Minderjährigen sind verpflichtet, ihre minderjährigen Kursteilnehmer bis zum Beginn der Kurseinheit (allenfalls bis fünf Minuten vor Beginn) anwesend zu sein und sie rechtzeitig zum Schluss der Kurseinheit abzuholen (vgl. weiterhin oben unter IV).

Der Kunde trägt weiterhin die volle Verantwortung für die durch die Nachahmung von in digitalen Medien vorgestellten Inhalte (Techniken etc. auf Cds, DVDs, Blurays, online etc.). PersonalSelfDefense haftet nicht für durch Nachahmung respektive eigenständige Durchführung und Wiederholung der Techniken entstandene Schäden. Der Kunde entscheidet sich frei und unabhängig von PersonalSelfDefense, Inhalte der digitalen Medien nachzumachen. Dem Kunden ist weiterhin bewusst und klar, dass Fehler auf den digitalen Medien (z. B. Formulierungen, Rechtschreibung etc.) nicht ausgeschlossen werden können. Fallen dem Kunden Fehler dieser Art auf, steht es ihm frei, diese an PersonalSelfDefense schriftlich zu melden, damit diese in folgenden Produktionen behoben werden können. Dem Kunden entsteht durch o. g. Entdeckung kein Gewährleistungsrecht hinsichtlich der Fehler.

X. Änderungsvorbehalt

Im Falle einer Änderungsabsicht einzelner Abschnitte dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann PersonalSelfDefense eine Änderung vornehmen, ohne dass es einer separaten, ausdrücklichen Zustimmungserklärung des Kunden bedarf. PersonalSelfDefense hat im Falle einer Änderungsabsicht rechtzeitig, d. h. mindestens 14 Tage vor Eintritt der Änderung, dem Kunden über die Änderungen mitzuteilen.  Der Kunde erklärt sich bereits jetzt mit seiner Vertragserklärung mit Änderungen einverstanden, solange der Kern des Vertrags nicht wesentlich berührt wird. Alternativ ist im Falle einer weiteren Abgabe einer Vertragserklärung (z. B. hinsichtlich Tageskursen) die von PersonalSelfDefense an den Kunden zugeschickte Allgemeine Geschäftsbedingung die maßgebliche und zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auch immer aktualisierte. Dem Kunden ist daher bewusst, dass er bei einem Vertragsabschluss mit PersonalSelfDefense die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Änderungen rechnen muss.

 

XI. Salvatorische Klausel

Sollte eine rechtliche Prüfung ergeben, dass eine o.g. Regelung unwirksam ist, wird die Gültigkeit der restlichen Punkte davon nicht berührt. An die unwirksame Stelle tritt automatisch die vom Interessenten, Kunden und Examenskandidat aus wirtschaftlicher Sicht am ehesten gewollte Regelung. Nebenabreden in irgendeiner Form bestehen nicht. Änderungen müssen von beiden Parteien schriftlich erfolgen.


Stand: Kall, den 21. März | PersonalSelfDefense